Mein Februar war anstrengend, dunkel, kalt, lustig, bewegend und voller Freude. Und vor allem habe ich jede Menge neuer Spiele ausprobiert. Leider schaff ich es nicht zu jedem einzelnen einen Artikel zu verfassen, oder spiele ganz sie einfach nur kurz an und vermutlich niemals zu Ende. Trotzdem gibt es zu all diesen wundervollen und weniger wundervollen Videospielen eine Geschichte. Diese kommen ab jetzt, monatlich in der Rubrik RoundUp, vor. Los geht’s, Februar.

Der Winter will dieses Jahr einfach nicht aufhören, somit bleibt mehr Zeit zum Zocken. Nicht mehr als wenn es sonnig wäre, aber die abstruse Entschuldigung dem Wetter die Schuld zu geben hat irgendwie in unserer Gesellschaft schon immer Akzeptanz gefunden. Außerdem hat mich der Februar schon wieder rein Jahr älter gemacht. Was Solls, stimmt’s? Stimmt’s?

Bevor ich zu den Spielen über gehe, gibt es noch ein kurzes Status update zur Website an sich. Wie ihr sicher schon bemerkt habt, wurde das Design nochmals umgestellt. Leider war das vorherige super anstrengend zu warten, da es übermäßig große Bilder für jeden Beitrag benötigt hat. Dies führte dazu, dass ich stundenlang nach Bilder suchen, bearbeiten und optimieren musste. Viel Zeit, die ich lieber in Schreiben investieren möchte. Das neue Design ist schlicht, performant und stellt das in den Vordergrund, was am wichtigsten ist. Meine Texte. Lasst mich wissen, wie ihr das neue Design findet. So, jetzt aber zu den wichtigen Dingen…

Bloodborne [PS4]
Bloodborne liegt bereits einige Monate im Backlog meiner PS4. Ich bin grundsätzlich absolut kein Fan von „Dark Soul“ ähnlichen Spielen. Die Atmosphäre, Ästhetik und Mechaniken finde ich zwar ansprechend, aber das allzu schwere Gameplay ist einfach nichts für mich. Ich kann durchaus nachvollziehen, warum diese Art von Spielen so viele Fans hat, denn das Überwinden von schweren Aufgaben kann durchaus Antrieb genug sein, um sich Stunden über Stunden, an einem schweren Gegner abzumühen. Ist aber einfach nichts für mich. So hatte ich das Spiel vor Monaten nach kurzen antesten wieder beiseite gelegt.

Trotzdem habe ich Bloodborne mal wieder ausgegraben und gestartet. Grund dafür war ein Postcast von IGN (Up at Noon), indem ein Host darüber gesprochen hat, wie ihm Bloodborne während einer Depression geholfen hat, sich wieder von dieser zu erholen. Dieses Konzept, in einer Depression zu stecken und gleichzeitig ein düsteres brutales und schweres Spiel zu spielen, hat mich fasziniert. Ich musste mir das Spiel nochmals anschauen, um es besser zu verstehen. Die Tatsache dass Videospiele dieser Art Menschen in einer Depression helfen können hat mich sehr beeindruckt. Die (kurze) Rückkehr zu dem Spiel bereue ich nicht. Nach zwei Stunden habe ich wieder aufgegeben. Sehr schwere Spiele sind einfach nichts für mich, da ich keine besonders große Freude empfinde, wenn ich schwere Herausforderungen überwinde. Trotzdem fantastisch, dass es dieses Angebot gibt und es tatsächlich Menschen da draußen hilft.

Steins:Gate [PC]
Steins:Gate ist ein wunderbares japanisches Visual Novel. Solche Spiele genieße ich vor allem anstatt eines Leseabends. Denn die Interaktion bei solchen Videospielen ist relativ gering. Die Geschichte behandelt Themen der Kausalität, Zeitreisen und deren Auswirkungen. Soweit sehr empfehlenswert!

Rime [Xbox One]
Rime hatte ich bereits länger auf dem Radar aber niemals gekauft. Im Februar war es dann aber sowohl ein PlayStation Plus gratis Spiel, sowie auch Teil des Xbox Gamepass. Auf Letzteren habe ich es früher entdeckt, runtergeladen und gestartet. Bisher genoss ich das Spiel gut eine Stunde lang. Die Atmosphäre, das Künstlerische Design und das sehr entspannte Gameplay fällt genau in die Kategorie von „Meine Samstag morgen Spiele“.  Lasst mich das erklären. Der erste freie Tag der Woche sollte im Idealfall relativ gemütlich starten. Den Stress der Woche kommenden Woche interessiert mich frühestens montags wieder, bis dahin wird entspannt, geschrieben, gelesen, gespielt und andere schöne Dinge erlebt. Rime fängt diesen Gedanken wunderbar mit seinem Spielkonzept ein. Das Art Design, Soundtrack, Steuerung und die Puzzles greifen fantastisch ineinander. Ich freue mich jetzt schon tiefer in das Spiel einzutauchen und herauszufinden, was Tequila Works für mich sonst noch bereit gestellt hat.

Dragonball FighterZ [PS4]
Bereits als Kind habe ich Dragonball geliebt. Keine Folge der originalen und später Nachfolgeserie Dragonball Z habe ich verpasst. Täglich habe ich mitgefiebert, mit gelitten und mitgelacht. Anschließend wurden die neuen Ereignisse mit Freunden im Pausenhof heftig diskutiert. Ich verbinde mit Dragonball schöne Kindheitserinnerungen und meine Einführung in die Welt der Animes.

Die Ankündigung von Dragonball FighterZ zur E3 im letzten Jahr hat mich völlig überrascht. Nicht nur der Stil der Anime Serie wurde grandios eingefangen, sondern das Spiel solle auch noch einen Story-Modus bieten, mit einem völlig neuem Charakter! Die Vorfreude war riesig.

Somit bin ich direkt am Erscheinungstag los und hab mir das Spiel geholt. Nach knapp 5-6 Stunden Spielzeit (in den ersten beiden Tagen nach meinem Kauf), habe ich das Game bis dato nicht mehr gestartet. Warum? Der Story Modus bleibt leider massiv unter meinen Erwartungen. Die Geschichte konnte mich nicht fesseln, da der Modus eher eine Aneinanderreihung von sinnlosen Kämpfen ist und kaum bis gar keine interessanten Erzählerischen Wendungen aufgegriffen werden. Dragonball FighterZ ist ein reines Multiplayer Spiel. Das hätte mir selbstverständlich bereits vor dem Kauf einleuchten sollen. Die Vorfreude war zu groß und somit der Fehlkauf passiert.

Halo 1 (Masterchief Collection) [Xbox One]
Ja ich liebe Halo. Ich gebe es zu. Wahrscheinlich habe ich kein Spiel öfters in meinem Leben durchgespielt als Halo 1. Auch im Februar hat mich mal wieder die Lust gepackt. Ich erwische mich immer wieder dabei die Halo Teile durchspielen zu wollen, wenn ich schwere/anstrengende/belastende Zeiten bewältigen muss. Ich glaube, wir alle haben solche Games, die wir immer und immer wieder gerne durchspielen, da wir mit ihnen schöne Zeiten verbinden. Außerdem geben sie uns Sicherheit, da wir genau wissen, was im Spiel auf uns zukommt. Wenn wir im Leben mit Ungewissheit und Herausforderungen konfrontiert werden, können Spiele, genauso wie Filme und Bücher uns helfen indem sie uns die Kontrolle wieder in unsere Hände legen. Bei Videospielen kann diese Aussage wörtlich genommen werden. Das Thema ist sehr interessant und ich denke schon länger nach darüber einen Artikel zu schreiben. Ich würde wirklich gerne eure Meinungen zu dem Thema hören! Schreibt mit doch.

Bayonetta 1 [Switch]
Ich habe noch nie Bayonetta gespielt! Ist denn das zu fassen? Ja, das dachte ich mir auch. Und mit dem Release auf der Nintendo Switch im Februar war der perfekte Zeitpunkt gekommen dieses Versäumnis nachzuholen, da ich einige Zeit im Zug verbringen musste. Besonders viel konnte ich bisher noch nicht zocken, aber die Welt und Geschichte hat mich vorerst überzeugt. Der Style des Spiels ist unglaublich und Bayonetta als Hauptfigur einfach unvergleichlich. Ich freue mich jetzt schon auf das restliche Abenteuer.

 

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